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Sehr geehrte Damen und Herren,

heute werden in München von der Staatsministerin für Kultur und Medien Monika Grütters herausragende Livemusikprogramme mit „APPLAUS“, der Auszeichnung der Programmplanung unabhängiger Spielstätten, geehrt. Gern übersende ich Ihnen vorab die Pressemitteilung dazu.


Bitte beachten Sie die Sperrfrist 12. OKTOBER 2015 / 20 UHR.


APPLAUS 2015 - Logo

PRESSEMITTEILUNG

APPLAUS 2015: Auszeichnungen für 64 herausragende Livemusikprogramme aus 14 Bundesländern

  • Spielstättenprogrammpreis Rock, Pop, Jazz erhält neuen Namen APPLAUS - Auszeichnung der Programmplanung unabhängiger Spielstätten
  • Kulturstaatsministerin Monika Grütters: „Mit APPLAUS wollen wir den kulturpolitischen Wert kleinerer bis mittlerer Musikclubs für die kulturelle Vielfalt in Deutschland hervorheben.“
  • 36 Clubs und 28 Veranstaltungsreihen werden geehrt und mit insgesamt 905.000 Euro gefördert
  • Hauptpreise gehen an das Gebäude 9 in Köln, UT Connewitz in Leipzig und Zoglau3 – Raum für Musik in Taubenbach/Reut

Berlin/München, 12. Oktober 2015

Unter dem neuen Namen APPLAUS – kurz für ‚Auszeichnung der Programmplanung unabhängiger Spielstätten‘ – zeichnet Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters heute in München herausragende Livemusikprogramme von 36 Clubs und 28 Veranstaltungsreihen aus. Mit der Verleihung des bundesweiten Preises sind Förderungen in Höhe von 905.000 Euro verbunden.

„Mit dem neuen Namen für unseren Preis ‚APPLAUS – Auszeichnung der Programmplanung unabhängiger Spielstätten’ wollen wir den kulturpolitischen Wert kleinerer bis mittlerer Musikclubs für die kulturelle Vielfalt in Deutschland hervorheben“, betont Staatsministerin Prof. Monika Grütters. „Denn: Für junge, aufstrebende Musikerinnen und Musiker sind vor allem die kleinen Clubs mit ihren qualitativ hochwertigen und innovativen Programmen wichtige Orte, um sich künstlerisch zu entwickeln, neue Fans zu gewinnen und ihre Kreativität auch finanziell abzusichern. Zugleich tragen diese Clubs entscheidend zur soziokulturellen Vernetzung lokaler Rock-, Pop- und Jazzmusikszenen bei. Das ist jeden Applaus wert.“

Auch im Jahr 2015 werden unabhängige Livemusikspielstätten aus nahezu allen Bundesländern geehrt und finanziell unterstützt. Die mit dem Preis repräsentierte kulturelle Vielfalt zeigt sich anhand von Spielstätten unterschiedlicher Größe, Programmaktivität sowie musikalischer Ausrichtung und beinhaltet herausragende Angebote gleichermaßen im urbanen wie auch ländlichen Raum. Die Auswahl traf eine von Kulturstaatsministerin Prof. Grütters einberufene, neunköpfige Fachjury – bestehend u.a. aus Veranstalterinnen und Veranstaltern sowie Musikerinnen und Musikern. Prof. Dieter Gorny, Aufsichtsratsvorsitzender der Initiative Musik, übernahm erneut den Vorsitz der ehrenamtlich arbeitenden Jury. Aus über 300 Anträgen wählte die Jury 64 Preisträger aus.

Die Programmpreise werden in drei Kategorien vergeben:
  • Kategorie I: Spielstätten mit regelmäßig mehreren Konzerten pro Woche
    15 Preisträger erhalten jeweils 30.000 Euro, insgesamt 450.000 Euro
  • Kategorie II: Spielstätten mit mindestens einem Konzert pro Woche
    21 Preisträger erhalten jeweils 15.000 Euro, insgesamt 315.000 Euro
  • Kategorie III: Programmreihen mit mindestens zehn Veranstaltungen im Jahr
    28 Preisträger erhalten jeweils 5.000 Euro, insgesamt 140.000 Euro


Die besonderen Auszeichnungen für die ”Spielstätte des Jahres“ bzw. das ”Programm des Jahres“ gehen 2015 an:
  • Kategorie I: Gebäude 9, Köln, Nordrhein-Westfalen
  • Kategorie II: UT Connewitz, Leipzig, Sachsen
  • Kategorie III: Zoglau3 – Raum für Musik, Taubenbach/Reut, Bayern

Für Prof. Gorny lenkt die Auszeichnung einen Fokus auf jene Clubs, die neue spannende Musik auf die Bühne bringen und damit wichtige Kulturorte bieten, durch die Städte lebendig und attraktiv werden. „Die Preisträger sind dabei ein Spiegel des musikalischen Schaffens und der regionalen Kulturpolitik. Die Clubs, die ein engagiertes Programm bieten, haben häufig Probleme, kostendeckend zu arbeiten. Uns ist deshalb wichtig, nicht nur die Programmmacherinnen und -macher zu würdigen, sondern auch den schwierigen Rahmenbedingungen der Clubs Rechnung zu tragen“, so Prof. Dieter Gorny. „Mit dem Preis können wir lokale Kulturförderer in ihrer Arbeit unterstützen, insbesondere damit sie die so essentielle kulturpolitische Diskussion mit langem Atem vor Ort weiter führen können. Hier gilt es nicht zuletzt auch, die gesellschaftlich-kulturelle und die wirtschaftliche Bedeutung für die Städte in den Fokus zu rücken und damit zugleich Ansehen und Akzeptanz der ProgrammmacherInnen weiter zu stärken.“

Erstmals vergibt die APPLAUS-Fachjury einen undotierten Sonderpreis, mit dem das langfristige Engagement für die Livemusikszene honoriert werden. Folgende Akteure und Projekte werden ausgezeichnet:
  • Marc Liebscher & Die Sportfreunde Stiller
  • Gagenfördermodell Baden-Württemberg

Ilse Aigner, Bayerische Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, weist auf die positiven Effekte der Livemusikbranche hin: „Unter den elf Sparten der Kultur- und Kreativwirtschaft ist in Bayern die Musik besonders erfolgreich. Die Vergabe des Spielstättenprogrammpreises bestätigt dies. Nicht nur in den großen Städten, sondern gerade auch im ländlichen Raum gibt es zahlreiche Veranstalter, die mit ambitionierten Programmen finanzielle Risiken eingehen und das kulturelle Leben in Bayern maßgeblich mitprägen.“

Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter freut sich, dass die Verleihung von APPLAUS 2015 erstmals in der bayerischen Landeshauptstadt stattfindet: „Mit dieser unverzichtbaren, vom Bund finanzierten F.rderung von kulturell herausragenden Livemusikprogrammen wird auch auf nationaler Ebene sichtbar gemacht, dass gerade die Grenzgänge zwischen Kultur und Kreativwirtschaft besonders spannende Ergebnisse hervorbringen.“

APPLAUS 2015 ist ein Projekt der Initiative Musik. Der Preis wird, wie auch die Künstler-, Infrastruktur- und Kurztourf.rderung der deutschen Popfördereinrichtung, aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestages mit Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien finanziert. Die mit den Auszeichnungen verbundenen Prämien sollen die Preisträger bei ihren Livemusikprogrammen unterstützen und die Bedingungen für die auftretenden Künstlerinnen und Künstler verbessern. Die Initiative Musik realisiert APPLAUS 2015 unter Einbeziehung der Bundeskonferenz Jazz und der LiveMusikKommission, dem Verband der Musikspielstätten in Deutschland e.V.




APPLAUS 2015 - Karte Preisträger im Überblick



PREISTRÄGER NACH BUNDESLAND

BADEN-WÜRTTEMBERG
Kulturzentrum franz.K, Kat. I, Reutlingen
BIX Jazzclub, Kat. I, Stuttgart
Karlstorbahnhof, Kat. I, Heidelberg
Jazzclub Villingen, Kat. III, Villingen-Schwenningen
Jazzkongress e.V., Kat. III, Freiburg

BAYERN
Unterfahrt, Kat. I, München
Milla Club, Kat. I, München
Colos-Saal, Kat. I, Aschaffenburg
JazzStudio Nürnberg, Kat. II, Nürnberg
Musikverein, Kat. II, Nürnberg
Jazzclub Bamberg, Kat. II, Bamberg
Rote Sonne, Kat. II, München
Birdland Jazz Club Neuburg, Kat. II, Neuburg
Zoglau3 - Raum für Musik, Kat. III, Taubenbach / Reut *
CLUBZWEI Konzert, Kat. III, München
Jazz+, Kat. III, München
Initiative for music and youth culture, Kat. III, Bad Neustadt an der Saale

BERLIN
Donau115, Kat. II
Yaam, Kat. II
ausland Berlin, Kat. II
Gretchen, Kat. II
Lido, Kat. III
Jazzszene Berlin, Kat. III
Fourtrack on Stage, Kat. III
Acud Macht Neu, Kat. III
Indiekollektiv, Kat. III
amSTARt, Kat. III
Kometenmelodien, Kat. III

BRANDENBURG
Waschhaus, Kat. III, Potsdam

BREMEN
Kulturzentrum Lagerhaus, Kat. II
Tower Musikclub, Kat. II

HAMBURG
Hafenklang, Kat. I
Prinzenbar, Kat. III

HESSEN
DAS BETT, Kat. I, Frankfurt
Oetinger Villa, Kat. II, Darmstadt
Zoom, Kat. II, Frankfurt

MECKLENBURG-VORPOMMERN
Peter Weiss Haus, Kat. II, Rostock
Zwischenbau, Kat. II, Rostock

NIEDERSACHSEN
Nörgelbuff, Kat. I, Göttingen
Feinkost Lampe, Kat. II, Hannover
Salon Hansen, Kat. II, Lüneburg
Wendlandjazz, Kat. III, Gartow
Tonhalle, Kat. III, Hannover

NORDRHEIN-WESTFALEN
Gloria Theater, Kat. I, Köln
Stadtgarten, Kat. I, Köln
Gebäude 9, Kat. I, Köln *
Domicil, Kat. I, Dortmund
King Georg, Kat. II, Köln
Pension Schmidt, Kat. III, Münster
Top-Konzerte, Kat. III, Krefeld
Evinger Schloss, Kat. III, Dortmund
Dumont, Kat. III, Aachen

RHEINLAND-PFALZ
Kulturclub schon schön, Kat. I, Mainz
Das Vereinsheim, Kat. III, Worms
Planke Nord, Kat. III, Mainz

SACHSEN
Jazzclub Tonne, Kat. I, Dresden
Saxstall, Kat. II, Pohrsdorf
Noch Besser Leben, Kat. II, Leipzig
UT Connewitz, Kat. II, Leipzig *
Dynamite Konzerte, Kat. III, Radebeul
Emil, Kat. III, Zittau

SACHSEN-ANHALT
Klub Drushba, Kat. III, Halle

THÜRINGEN
JAZZ im PARADIES, Kat. III, Jena
Franz Mehlhose, Kat. III, Erfurt

* Hauptpreisträger 2015: Spielstätte des Jahres / Programm des Jahres    


Downloads: PDF & Fotos

Pressemitteilung als PDF >>> zum Download
Preisträger inkl. Vorstellung Hauptpreisträger >>> zum Download

Weitere Informationen zu den Preisträgern >>> Presseansprechpartner und APPLAUS 2015-Statements aller Preisträger

Fotos der Preisträgerclubs >>> zum Download

Fotos von der Preisverleihung >>> zum Download

Erste Fotos von der Preisverleihung stehen am 12. Oktober 2015 voraussichtlich ab Mitternacht zur Verfügung. Weitere Fotos folgen am 13. Oktober 2015.

Fotocredit: Ralf Dombrowski






Mit herzlichen Grüßen

Michael Wallies

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit


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Die Initiative Musik gGmbH wurde im Oktober 2007 mit dem Ziel gegründet, Musiker, Personen mit Migrationshintergrund und Musikunternehmen der Sparten Rock, Pop und Jazz zu fördern sowie populäre deutsche Musik im Ausland zu verbreiten. Sie ist eine Fördereinrichtung für die deutsche Musikwirtschaft. Seit 2008 wurden 900 Künstler- und Infrastrukturprojekte sowie 400 Kurztourförderungen und über 100 Spielstätten unterstützt. Dafür wurden durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien auf Grund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages sowie weiterer Fördergeber, wie dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und dem Auswärtigen Amt, bislang Gelder in Höhe von 18 Mio. EUR in Anspruch genommen.

Die Initiative Musik wird getragen von der GVL und dem Deutschen Musikrat e.V. GVL und GEMA beteiligen sich zusätzlich am Budget. Der Aufsichtsrat besteht aus zwölf Mitgliedern, paritätisch besetzt mit sechs aus der Politik und sechs aus der Musikwirtschaft. Vorsitzender ist Dieter Gorny, sein Stellvertreter ist Steffen Kampeter (MdB). Die Geschäftsführung liegt bei Ina Keßler.

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